Mai 2026: Feuerwehrübung im Umweltzentrum St. Andrä

Eine Abordnung von 15 Feuerwehrleuten der FF-St. Andrä führten unter Übungsleiter BR Christian Schütz und in Anwesenheit von Gemeindefeuerwehrkommandant HBI Wolfgang Kobold auf dem Gelände des Umweltzentrums eine Feuerwehrübung durch.

Übungsannahme war, dass ein Brand im Motorraum des Grünschnitt-Shredders ausgebrochen ist und eine Person bei Löscharbeiten in den Aufnahmeschacht des Shredders gefallen ist. Der kombinierte Übungseinsatz mit Brandbekämpfung und Personenbergung gestaltete sich schwierig und wurde von den Kameraden der FF-St. Andrä mit Bravour gemeistert.

Bei der obligatorischen Nachbesprechung wurden die Übungsteilnehmer vom UWZ-Betriebsleiter Bernhard Urbani über die allgemeine Brandgefahr in der Abfallbehandlung, speziell über das Brandrisiko durch falsch entsorgte Li-Ionen-Akkus, aufgeklärt.

Wir bedanken uns herzlich für den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Kameraden!

April 2026: Eröffnung erster Wasserstoffproduktion in Kärnten bei der KRV in Arnoldstein

Auf dem Gelände der Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV), bei der die Kärntner Abfallwirtschaftsverbände beteiligt sind,  in Arnoldstein hat die KELAG eine Elektrolyse zur Produktion von Wasserstoff am 13.04.2026 eröffnet.

Die Wasserstoffanlage wurde im Rahmen des Projektes „DeCarB – Decarbonising Carinthian Bus Transport“, einer Initiative des Landes Kärnten mit den Partnern Postbus, Gutmann und Verkehrsverbund Kärnten, errichtet.

Sie ist die erste Anlage in Kärnten, die grünen Wasserstoff aus regionaler, erneuerbarer Energie erzeugt und damit Österreichs erste Wasserstoff-Busflotte im Regionalverkehr versorgt. Zukünftig werden damit 36 Busse im Raum Villach betrieben.

Die KELAG hat rund 16 Mio.€ in diese Anlage investiert, welche im Vollbetrieb rd. 140 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren wird. In der finalen Ausbaustufe kann die Produktionskapazität auf 400 Tonnen pro Jahr erhöht werden.

Die konsequente positive Weiterentwicklung der Restmüllverwertungsanlage in Arnoldstein mit innovativen Technologien wird vom Geschäftsführer der Kärntner Entsorgungsvermittlungs GmbH (KEV) Bgm. Günther Albel hervorgehoben.

Die Umsetzung der Wasserstoffanlage erfolgte mit nur 13 Monaten in Rekordzeit.

April 2026: Feuerwehrübung in der Deponie Hart

Eine Abordnung von knapp 30 Feuerwehrleuten der FF-Hart führten unter Kommandant OBI Bernhard Stauber und dessen Stellvertreter BI Günther Weinberger auf dem Gelände der Deponie Hart eine Feuerwehrübung durch. Dabei wurden mehrere Szenarien unter Berücksichtigung der örtlichen Bedingungen beübt. Mit diesen in regelmäßigen Abständen durchgeführten Übungen ist die örtliche Feuerwehr auch künftig bestens für etwaige Einsätze gerüstet. Ein großer Dank für die gute reibungslose Zusammenarbeit wird vom AWV-Geschäftsführer Markus Kleinszig an die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ausgesprochen.

August: SUP-Uferreinigung Drau 2025

Bei spätsommerlichem Wetter fand am Sonntag, den 24. August die inzwischen vierte Uferreinigung an der Drau per SUP, Kajak und Kanu statt.

Inklusive Begleitung konnten rund 40 BesucherInnen gezählt werden, es wurden auf zwei Abschnitten verteilt insgesamt 16 Kilometer Flussstrecke, und somit beidseitig 32 Kilometer Ufer gereinigt. Die befahrene Strecke befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Ruden, Neuhaus und Lavamünd. Neu dabei war in diesem Jahr die Wasserrettung Wolfsberg, die für die Sicherheit im unteren Flussabschnitt gesorgt hat.

Die Aktion zeigt Wirkung – Rückläufige Müllmenge als Erfolg

Durch die in den ersten Jahren erfolgte Grundreinigung wurde der lange Zeit nicht entfernte Müll wie z.B. Autoreifen, Boote, Fahrräder oder Kanister erfolgreich entsorgt. Es gab dieses Jahr trotzdem viel Verpackungsmaterial wie Flaschen, Dosen, Styropor und auch Baumaterialien, die aufgefunden und entsorgt wurden.

Die Ortsgruppe der Wasserrettung Lavamünd mit Rene Götsch, die Einsatzstellen der ÖWR St. Paul mit Nicole Diex, St. Andrä im Lavanttal mit Markus Joham und Wolfsberg mit Erwin Klade sorgten mit zwei Booten und einem großen Team erneut für die Sicherheit der TeilnehmerInnen.

Da auch der heimische Tourismus von einem nachhaltigen Naturerlebnis profitiert, nahm Nicole Malle für die Tourismusregion Klopeinersee-Südkärnten-Lavanttal tatkräftig an der Aktion teil.

190 Kilogramm Müll entfernt

Insgesamt konnten 190 Kilogramm Müll an den Abfallwirtschaftsverband Lavanttal mit Geschäftsführer Markus Kleinszig zur fachgerechten Verwertung übergeben werden, damit wurde gemeinsam mit den Funden aus den Vorjahren die „Erste Tonne Müll“ aus der Drau überschritten.

Beim abschließenden Grillbuffet im Restaurant Laquamünd (Lubi und Oliver Götsch) sorgte DJ BeeGee (Bernhard Grubelnig) für eine angenehme Stimmung, der abendliche Ausklang war erneut von einem malerischen Sonnenuntergang über der Unterkärntner Landschaft begleitet.

Abschließendes Statement BGM Stefan Salzmann:

Auch in diesem Jahr konnte wieder viel Unrat beseitigt werden, die treue Gruppe der Uferreiniger wurde inzwischen zum großen Freundeskreis, der sich auch abseits dieser Aktion zu Ausfahrten trifft. Die Wassersportler nehmen dabei den gefundenen Müll mit, und entsorgen ihn zum Teil privat.

Die Kooperation von Wassersport, Umweltschutz und Tourismus folgt einem gemeinsamen Ziel:

Eine saubere Natur für Einheimische und Gäste schaffen, und den Gewässerschutz als gemeinschaftliche Aufgabe für unsere Gesellschaft etablieren!

BGM Stefan Salzmann bedankte sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihren tollen Einsatz.

Juli 2025: Besuch der Mittelschule Lavamünd beim AWV Lavanttal

Am 2. Juli 2025 besuchten zwei Klassen der Mittelschule Lavamünd im Rahmen eines Wandertages den Abfallwirtschaftsverband Lavanttal in Hart bei Lavamünd. Im Zuge einer Führung durch den Betriebsleiter Perchtold Kunibert wurden die wichtigsten Aufgaben des AWV anschaulich erläutert. Dabei wurden auch zentrale Daten zu den gesammelten, abgelagerten und zum Recycling weitergeleiteten Mengen präsentiert. Besonders beeindruckend war für Schüler und Lehrpersonal die Information, dass pro Person und Jahr rund 300 kg Abfall und Altstoffe anfallen. Nach der Besichtigung des ASZ und der Deponie fand eine Getränkepause in der Geschäftsstelle des AWV statt. Anschließend trat die Gruppe den Rückweg zur Mittelschule Lavamünd an.

April 2025: Spatenstich – Erste Erzeugungsanlage für grünen Wasserstoff in Kärnten

Auf dem Gelände der Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV) in Arnoldstein wurde am 29.04.2025 der Grundstein für die Wasserstoffstrategie des Landes Kärnten gelegt. In Zukunft werden 36 Busse im Regionalverkehr der Region Villach mit Wasserstoff betrieben, der aus der neuen Elektrolyseanlage in unmittelbarer Nähe stammt.

Die Kooperation von Kelag Energie, Gutmann, Postbus und Kärntner Linien, wurde vom Land Kärnten mit Förderungen von 28 Millionen Euro umgesetzt, die Kelag investiert 16 Millionen Euro. Die Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV), auf deren Gelände die Anlage errichtet wird, verarbeitet den gesamten Restmüll Kärntens durch Verbrennen bei hohen Temperaturen. Die dabei entstehende Wärme wird für die Erzeugung von Fernwärme, Strom und Dampf genutzt und bietet damit die perfekte Grundlage für die Erzeugungsanlage. Landesrat Sebastian Schuschnig betonte, dass mit einer Jahresproduktion von rund 140 Tonnen auch die regionale Kreislaufwirtschaft neuen Schwung erhält.

Der Abfallwirtschaftsverband Lavanttal (Vorsitzender Bgm. Stefan Salzmann) ist über die KRV GmbH an dem Projekt beteiligt – ein weiterer Wasserstoff-Standort in Ostkärnten wurde im Frageteil angeregt.

Fotocredit: Kelag/Henry Welisch, Stefan Salzmann

Fotocredit: Kelag/Henry Welisch, Stefan Salzmann